FDP zum Thema der Errichtung einer IGS in der Samtgemeinde Bersenbrück

SB Bersenbrück. „Wir haben uns bereits 2012 für eine IGS in der Samtgemeinde Bersenbrück bzw. am Standort Ankum ausgesprochen“, so der FDP-Vorsitzende Bernd Rehme. „Wir sind auch weiterhin für eine IGS in Ankum. Einerseits weil der Bedarf da ist und zweitens, weil die Schullandschaft in unserer Samtgemeinde vielfältiger wird“, führt Bernd Rehme weiter aus.

„Wenn eine Befragung mit entsprechenden Ergebnissen endet, dann sollte man auch darauf reagieren und die Wünsche der Eltern aufnehmen“, sagt der stellvertretende Vorsitzende Martin Brinkmann.  „Grundsätzlich sollte es aber eine Wahlmöglichkeit der Eltern geben, an welche Schule sie ihr Kind bzw. ihre Kinder einschulen. Eine freie Schulwahl ist bedeutend, damit die Schulen ihre Qualitätsstandards stetig verbessern und ausbauen“, meint Bernd Rehme.

Den Schülern werde ein maßgeschneidertes Angebot in der unmittelbaren Nähe zu ihrem Zuhause unterbreitet, so dass ein wichtiger Vorteil entstehe, nämlich deutlich Zeit eingespart werden könne und der Bezug zur umittelbaren Region erhöht werde.
Durch die Zusammenlegung von Haupt- und Realschule zur Oberschule sei sowieso die Dreigliedrigkeit aufgelöst worden und dadurch sei im Grunde genommen bereits eine kleine IGS als Oberschule enstanden.
Sollte die Schulform einer IGS tatsächlich in den nächsten Jahren hohe Nachfragen haben, sogar auch aus anderen Samtgemeinden, so sollten die betroffenen Samtgemeinden flexibel reagieren und ggf. auch eine IGS errichten.
Die Aufklärung der Eltern über jegliche Schulformen und die daraus resultierenden Ergebnisse der Befragungen ergebe den Elternwillen und dieser solle im Sinne einer qualitativ hochwertigen Bildungslandschaft gehört werden.

Zu dem Artikel „Neues Gleis für Superzüge in Ankum?“ vom 25.03.2014
Die FDP Samtgemeinde Bersenbrück meint dazu:
Wenn Horst Baier nicht Samtgemeindebürgermeister, sondern Unternehmer wäre und das Gleis würde ihm gehören, dann hätte er das Gleis bestimmt schon lange stilllegen lassen, damit die aufwendigen und teuren Bahnübergänge sowie die Investitionen für die Gleisinstandhaltungen gespart werden können.
Aber hier kommt das Geld dafür ja nur von den Bürgerinnen und Bürgern, dann ist das ja alles nicht so schlimm (man beachte die Ironie).
Wann genau möchte man denn endlich mal eine Bedarfsanalyse bzgl. der Nutzung des Gleises durchführen?
Liegt diesbezüglich nicht schon eine klare Antwort durch die lange Zeit der Nichtnutzung des Gleises vor?

Wieso wird vor Ort an etwas festgehalten, dass einfach den Nerv der heutigen Zeit nicht mehr trifft?

Zur PM von der UWG Ankum (22.02.2014)

 

FDP Samtgemeinde Bersenbrück zur „Regierungserklärung“ der UWG Ankum

 

Die UWG Ankum legte auf ihrer Klausurtagung den politischen Fahrplan für die nächsten zweieinhalb Jahre fest. Die Ausweisung neuer Baugrundstücke für Eigenheimbauer solle aufgrund der hohen Nachfrage forciert werden. „Dieses Thema der Ausweisung eines neuen Baugebietes hätte schon viel eher angegangen werden müssen, um der Nachfrage gerecht zu werden. Z.B. Bauunternehmen vor Ort hätten schon früher von Bauvorhaben in Ankum profitieren können“ meint der FDP-Vorsitzende Bernd Rehme. Weiterhin sind sich die UWG-Vertreter darüber einig, dass das Grundschulgelände als Nachnutzung für touristische und kommunale Infrastruktur genutzt werden solle, soweit der Ideenwettbewerb nichts anderes ergäbe. Die UWG Ankum hat in einer Pressemitteilung aus Mai 2011 mitgeteilt, dass Bürger stärker an Entscheidungen beteiligt werden sollen. „Ist die Nachnutzung des Grundschulgebäudes nicht eine optimale Möglichkeit, die Bürger der Gemeinde darüber abstimmen zu lassen was mit dem Gelände passieren soll?! Es gibt sicherlich einige Bürger, die zwar nicht an dem Ideenwettbewerb teilnehmen wollen, aber schon gerne mitentscheiden möchten was aus dem derzeitigen Grundschulstandort wird“ so der FDP-Vertreter Martin Brinkmann. Die UWG verweist auf den Rückgang der Schulden. „Die UWG kann froh sein, dass sich die Einnahmen so positiv entwickelt haben, ansonsten wären bei der Ausgabenpolitik der UWG die Schulden gestiegen. Dass die Schulden nun schlussendlich sinken, ist keine Leistung der UWG Ankum, sondern ist der insgesamten wirtschaftlichen Entwicklung zu verdanken. Insbesondere die Unternehmen vor Ort tragen über die Gewerbesteuer ordentlich zu dem Einnahmenzuwachs bei“ sagt Bernd Rehme. Die FDP stellt fest, dass Wahlvorhaben der UWG unzureichend oder gar nicht umgesetzt werden. Die UWG teilte in einer Presseerklärung im Mai 2011 mit, dass sie den Bereich Marktplatz/Aslager Straße ökologisch und wirtschaftlich verträglich umgestalten wolle. Bislang ist noch nichts geschehen und nichts ist davon im 2,5 Jahresplan zu lesen. Die UWG wollte die Politik vor Ort bürgerfreundlicher und transparenter machen und die Bürger stärker an Entscheidungen beteiligen. Leider sind die breite Informationspolitik und die Entscheidungsbeteiligung irgendwo auf der Strecke geblieben. Im Februar 2013 war die UWG Ankum noch gegen die Verlegung der Grundschule und ein paar Wochen später stimmte sie der Verlegung dann doch zu. „Wir sind gespannt wie sich die Arbeit der UWG Ankum bis zum Ende der Legislaturperiode gestaltet und hoffen, dass sich die Einnahmen weiterhin positiv entwickeln, damit die Schulden auch wirklich nachhaltig abgebaut werden können“ so der FDP-Vertreter Martin Brinkmann.