FDP Samtgemeinde Bersenbrück zur Hase-Energie

„Ein Unternehmen wie die Hase-Energie muss sich genauso selbstständig über Kreditinstitute finanzieren wie andere Unternehmen bei Bedarf auch“, meint der FDP-Vorsitzende Bernd Rehme. „Daher ist es unangebracht, dass 2,05 Millionen Euro über die Samtgemeinde Bersenbrück finanziert werden sollen“, so Bernd Rehme weiter.

„Wir kritisieren diese Entscheidung, da diese Entscheidungen Risiken mit sich bringen und im schlimmsten Fall die Samtgemeinde auf den Kredit sitzen bleibt. Außerdem können andere Unternehmen bei Bedarf auch nicht einfach bei der Samtgemeinde anklopfen und wegen der niedrigeren Zinsen eine Finanzierung über die Samtgemeinde beantragen“, meint der FDP-Vertreter.

„Es ist ja erfreulich, dass irgendwann mal das Unternehmen ein Plus erwirtschaftet und irgendwann Gewerbesteuer gezahlt wird, aber sinnvoller ist es, wenn die Rahmenbedingungen zur Ansiedlung weiterer Privatunternehmen in der Samtgemeinde verbessert werden und darüber höhere Gewerbesteuern eingenommen werden können. So hat die Samtgemeinde mehr Zeit für andere wichtige Themen und braucht zur Steigerung der Steuereinnahmen nicht ständig selbst neue Firmen zu gründen“, sagt der stellvertretende FDP-Vorsitzende Martin Brinkmann.