FDP Samtgemeinde Bersenbrück fordert die Möglichkeit einer gemeinsamen Bestattung von Mensch und Tier

„Da sich die Rolle des Haustieres in der Gesellschaft geändert hat, also das Haustier oft als vollwertiges Familienmitglied gesehen wird, sollte man auch über gemeinsame Bestattungsmöglichkeiten nachdenken“, meint der FDP-Vorsitzende Bernd Rehme, der auch Bundesvorsitzender des Bundesverbandes für verstorbene Tiere e.V. ist. Dies könne beispielsweise auf extra freigehaltene Flächen eines Friedhofs möglich gemacht werden. „Jeder soll selbst bestimmen können und wenn es der letzte Wille eines Menschen ist, dann sollte man diesen auch erfüllen können“, so der FDP-Vertreter weiter. „Es ist aus unserer Sicht nicht die Aufgabe der Gesellschaft darüber zu bestimmen, welchen Stellenwert man beim Begräbnis eines Tieres hat, sondern eines jeden einzelnen Menschen“, sagt Bernd Rehme. Beispielsweise könne man die Urne eines Menschen und die separate Urne seines Haustieres nebeneinander bestatten. Die zunehmende Bedeutung des Tieres und des Tierschutzes fordern dazu auf neue Wege zu gehen und sich dem Thema Tod neu zu nähern. „Besonders auch für Ältere ist heute oft das Tier der einzig verbleibende treue und nahe Begleiter, so dass es tröstlich sein kann, wenn man den letzten Weg gemeinsam gehen kann“, so Bernd Rehme.