FDP: Ausweisflächen für Bebauung von Wohnhäusern in Ankum in Planung?

Ankum. „Wenn die Gemeinde Ankum mehr Geld einnehmen möchte, um Ausgaben zu decken, um Investitionen finanzieren zu können, um den Schuldenberg abzutragen, dann ist es sinnvoll, Ausweisflächen für Wohnhäuser zu schaffen,“ meint der örtliche FDP-Vorsitzende Bernd Rehme. Wohneigentum zu schaffen sei derzeit allgemein aufgrund der europäischen Lage eine interessante Option.

„Desweiteren sorgt u.a. der Niedersachsenpark, der seine endgültige Größe bzgl. der Unternehmensanzahl und die damit einhergehenden Arbeitsplätze noch nicht erreicht hat, für eine Zuwanderung von kaufkräftigen Bürgern, die hier in der Region ihre Zukunft sehen“, führt Bernd Rehme weiter aus.

Doch würden laut Informationen von Bürgerinnen und Bürger, die sich nach Bebauungsmöglichkeiten in Ankum erkundigen, nach Bersenbrück verwiesen.

„Leider werden wahrscheinlich daraufhin Bauunternehmen, Klempnermeister, Fliesenleger usw. vor Ort in Ankum nicht zu den Auftragnehmern, da diese vielleicht direkt im Bauort in Auftrag genommen werden“, beklagt der FDP-Vertreter.  Man denke hier auch an die Mindereinnahmen für die Unternehmen vor Ort und damit einhergehend an eventuellen nicht eingenommenen Gemeindesteuer.

Auch die Kaufkraft der Zugezogenen würde überwiegend im Ort des Wohnsitzes zur Geltung kommen, so dass man für Unternehmen, die beispielsweise Produkte für den täglichen Bedarf anbieten, vor Ort nicht die Kaufkraft erhöhen könne.  „Warum lässt die Gemeinde Ankum dieses Potenzial an Entwicklungsmöglichkeiten anderen,“ stellen die Vertreter der FDP in der Samtgemeinde Bersenbrück  den Verantwortlichen die Frage.