Im Bild von links nach rechts: Petra Fischer (FDP), Bernd Rehme (FDP), Martin Heimbrock (Bersenbrücker Gemeinnützige Werkstätten GmbH), Hartmut Baar (Bersenbrücker Gemeinnützige Werkstätten GmbH), Dr. Stefan Birkner (FDP-Landesvorsitzender Niedersachsen) Foto: FDP

FDP zu Gast bei der Bersenbrücker Gemeinnützige Werkstätten GmbH

MdL Stefan Birkner nimmt viele Informationen mit nach Hannover – Mindestlohn könnte die Zukunft der Werkstätten gefährden

Bersenbrück.  Als Gast des FDP Samtgemeindeverbandes Bersenbrück sah sich der Landesvorsitzende der FDP Niedersachsen, Dr. Stefan Birkner, bei der Bersenbrücker Gemeinnützige Werkstätten GmbH um. Der Ortsvorsitzender Bernd Rehme begleitete ihn. Der Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende hörte aufmerksam zu und stellte viele Fragen.

Hartmut Baar, Leiter der Werkstätten, stellte das gemeinnützige Unternehmen vor. Das Unternehmen bietet für Menschen mit Behinderung mehr als 500 Arbeitsplätze in großer Vielfalt.  Firmen in der Region nutzen die Angebote der Werkstätten. Hartmut Baar betonte, dass die Qualitätsmaßstäbe der Firmen genauso hoch gesetzt werden wie bei privaten Unternehmen. Lieferzeiten und Qualität müssen passen, ansonsten kommt es nicht zu Folgeaufträgen.  Der neueste Betriebszweig ist ein Pferdedeckenservice, der gut genutzt wird.

Im Bild von links nach rechts: Petra Fischer (FDP), Bernd Rehme (FDP), Martin Heimbrock (Bersenbrücker Gemeinnützige Werkstätten GmbH), Hartmut Baar (Bersenbrücker Gemeinnützige Werkstätten GmbH), Dr. Stefan Birkner (FDP-Landesvorsitzender Niedersachsen) Foto: FDP
Im Bild von links nach rechts: Petra Fischer (FDP), Bernd Rehme (FDP), Martin Heimbrock (Bersenbrücker Gemeinnützige Werkstätten GmbH), Hartmut Baar (Bersenbrücker Gemeinnützige Werkstätten GmbH), Dr. Stefan Birkner (FDP-Landesvorsitzender Niedersachsen) Foto: FDP

Sorgen machen sich die Vertreter der Werkstätten um den diskutierten Mindestlohn. Wenn die gemeinnützigen Werkstätten allen Beschäftigten einen eventuell kommenden Mindestlohn zahlen müssen, dann sei das Unternehmen wahrscheinlich nicht zu halten.  Stefan Birkner nahm das Thema auf, um diese Thematik in Hannover und Berlin zu diskutieren.

Unser Landesvorsitzender und Landesminister a.D. Dr. Stefan Birkner besuchte gemeinsam mit unserem Verband die Bersenbrücker Gemeinnützige Werkstätten GmbH.

Leserbrief von Bernd Rehme (FDP) zum
Zeitungsbericht vom 18.12.2013 zum Shuttle-Service am Bersenbrücker Bahnhof

 

 

Es ist sehr schade, dass die Antragsfrist für den Landeszuschuss für einen Fahrstuhl am Bersenbrücker Bahnhof verstrichen ist und dass man diesen verstreichen lassen
hat. Nun wird also erst einmal kein Fahrstuhl am Bahnhof errichtet.

 

Man hätte sich bezüglich der Kostenverteilung zwischen Stadt und Samtgemeinde Bersenbrück auf einen objektiven Verteilungsschlüssel verständigen können.

Es hätte eine detaillierte, umfangreiche und unabhängige Befragung der Bahnhofsnutzer vom Bersenbrücker Bahnhof durchgeführt werden müssen.

Auch Nicht-Bürger der Samtgemeinde Bersenbrück müssten dabei ihr Reiseziel benennen können und wären bei einem Reiseziel innerhalb der Samtgemeinde der jeweiligen Mitgliedsgemeinde zugeordnet worden.

 

Nun bleibt das eigentliche Anliegen eines Fahrstuhls am Bahnhof vollkommen ungeklärt.

Wann wird das eigentliche Anliegen klar besprochen und nach einer vernünftigen objektiven Lösung gesucht?

 

Der Shuttle-Service wirft viele Fragen auf und darf nicht zu bürokratisch
gehandhabt werden. Schließlich soll der Service nur eine Übergangslösung sein.

 

Alle möglichen aufkommenden Fragen müssen klar und verständlich für Einheimische und Gäste beim Bahnhof beantwortet werden, so dass es nicht zu Missverständnissen
kommt. Wichtig ist auch, dass keine Personengruppen von dem Service ausgeschlossen werden.

 

Mir stellen sich hauptsächlich folgende Fragen:

  •       Stehen grundsätzlich Taxis bereit?
  •       Muss ein Taxiunternehmen von den Fahrgästen selbst kontaktiert werden? (Setzt ein Mobiltelefon voraus, weiterführende Busse werden ggf. nicht mehr erreicht)
  •           Wie wird die Kostenübernahme geregelt?
  •            Ist der Shuttle-Service auch für Nicht-Bersenbrücker?
  •       Wer genau darf den Shuttle-Service nutzen?
    (Behinderte mit Ausweis, Menschen mit Gehhilfen, Familien mit Kinderwagen,
    Menschen mit Gepäck)

 

Wäre es nicht einfacher gewesen, eine strategisch sinnvolle Lösung zu finden als Flickschusterei?